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    Mario Adorf liest Liebesbriefe

    Mario Adorf, ein großer Bewunderer von Alexander Granach, las am 01.12.08 in der Akademie der Künste in Berlin aus dem neuen Buch "Du mein liebes Stück Heimat“ erschienen im Ölbaum-Verlag. Dieses Buch enthält 279 Liebesbriefe welche der Jüdische Schauspieler, Alexander Granach, aus dem Exil an seine Lebensgefährtin Lotte Lieven geschrieben hat.

    Kritik aus dem Tagesspiegel vom 03.12.2008
    Mario Adorf hat seinen Dreh unterbrochen und ist extra aus Kapstadt angereist. Er macht eine tiefe Verbeugung vor dem Mann, der ihn vom Buchumschlag mit gefurchter Stirn anschaut. „Dies ist die schönste Autobiografie eines Schauspielers, die ich kenne“, sagt der Mime im vollbesetzten Saal der Akademie der Künste am Pariser Platz. Adorf, graues Haar, weißer Bart bis an die Ohren, meint die Memoiren des Schauspielers Alexander Granach. „Da geht ein Mensch“, ein Kultbuch, das kurz nach Granachs Tod im Jahre 1945 erschien. Nun aber hält Mario Adorf einen neuen Schatz für alle Granach-Fans in der Hand. „Du mein liebes Stück Heimat“ heißt ein neues Buch mit Briefen des Schauspielers aus dem Exil, adressiert an seine Lebensgefährtin Lotte Lieven. 279 Briefe hat die Akademie bekommen, der Ölbaum-Verlag präsentiert und Mario Adorf liest sie und lässt damit Granachs „Emigrantenpsychose“, sein Getriebensein als „König der Ostjuden“, wie sie ihn im Berliner Scheunenviertel nannten, aber auch seine große traurige Sehnsucht zu Lotte Lieven lebendig werden. Er traf sie alle, Erwin Piscator, Ernst Busch, Carola Neher, Wangenheim, Brecht, erst in Moskau, dann, vom Stalinismus geheilt, in den USA Ernst Lubitsch, Feuchtwanger, Fritz Kortner, die Bergner. Spannende Geschichten sind diese Briefe vom „Neger“, wie er sich nennt, Zeitgemälde und ein bisschen Klatsch und Tratsch. Den steuert an diesem beglückenden Abend ein Überraschungsgast bei, den Akademiepräsident Klaus Staeck und Publizist Henryk M. Broder mit Freuden begrüßt: Sohn Gad Granach, der 93-jährige „junge Mann aus der Ewigen Stadt“, Sprechsteller“, wie er sich nennt, ein verschmitzter Anekdotenerzähler. Wunderbar! Lo.

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel am 03.12.2008)



    Drehstart zu "Geheimnis der Wale"

    Die Dreharbeiten für das zweiteilige ZDF-Umwelt Drama haben begonnen.
    Zu diesem Zweck flog Mario Adorf am 03.11.2008 nach Kapstadt, wo er bereits am nächsten Tag in seiner Rolle als Prof. Johannes Waldmann vor der Kamera stand. Nach einer kurzen Unterbrechnung, in der Mario Adorf nach Europa reiste um Termine in Frankfurt, Berlin und Paris wahrzunehmen, befindet er sich bereits wieder zurück am Drehort in Südafrika.

    Weitere Informationen


    Übernahme einer Patenschaft für die UNESCO

    Anlässlich der UNESCO Gala in Köln wurde Ehrengast Mario Adorf von Ute Ohoven zum "Paten" ernannt.
    Geehrt wurde an diesem Abend u.a. Goldie Hawn, Liz Mohn und Bob Geldof.
    Mario Adorf, der aus Rom über München anreiste, hatte einen Tag zuvor für die 3. Hope Gala in Dresden der Veranstalterin Viola Klein seinen Original-Trenchcoat aus "Der große Bellheim" zur Versteigerung überreichen lassen.  
    Aufgrund seines engen Terminkalenders konnte er in Dresden nicht persönlich erscheinen, aber die Publikums-Reaktion auf das Versteigerungs-Geschenk war so großartig, dass Viola Klein spontan entschied, den Mantel nicht am Abend selbst sondern über eine noch zu planende, umfassendere Internet-Auktion zu versteigern.


    Lesung in der Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl in Rom

    Neben dem Besuch des römischen Filmfests führte Mario Adorf die Einladung zu einer Lesung der ganz besonderen Art in seine frühere Wahlheimat.
    Am 28.10.08 las er in der Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl aus "Der Erwählte" von Thomas Mann.


    Mario Adorf erhält Orden des Aachener Karnevalsverein

    Der Orden "Wider den tierischen Ernst" des Aachener Karnevalsverein geht im Jahr 2009 an Mario Adorf. Der Präsident des Aachener Karnevalsverein Horst Wollgarten, sagte in München, das Mario Adorf den Orden für "Mutterwitz, Humor, Charme, seine Beliebtheit durch alle Bevölkerungsgruppen hindurch und eine Portion Schlitzohrigkeit" erhält. Außerdem sei Mario Adorf "ganz viel Mensch".
    Die Preisverleihung fand am 07.02.2009 im Eurokongress Aachen statt. Eine Aufzeichnung der Verleihung ist am 09.02.2009 um 20:15 Uhr in der ARD zu sehen.
    Prominente Träger des Ordens sind unter anderen Konrad Adenauer, Hans-Dietrich Genscher, Franz Josef Strauß, Edmund Stoiber, Guido Westerwelle und Friedrich Merz. Nach Überzeugung der Aachener Karnevalisten handelt es sich bei der Ordensverleihung um einen "närrischen Staatsakt".

    Weitere Infos auf der Internetseite des Aachener Karnevalsverein


    Foto: Helmut Koch


    Mario Adorf zu Gast in der beliebten Talkshow "3nach9" von Radio Bremen

    Am Abend des 17.10.2008 war Mario Adorf zu Gast in der Talkshow "3nach9" und stellte dort sein aktuelles Hörbuch "Alexander Granach - Da geht ein Mensch" vor. Weitere Gäste der Sendung waren Christine Westermann und Jörg Thadeusz, Vivien Zuta, Peter Maffay, David Gerret, Karen Duve und James Blunt.

    Das Gespräch mit Mario Adorf ist auf der Internetseite von 3nach9 zu sehen.


    Mario Adorf zu Gast auf der Frankfurter Buchmesse

    Am zweiten Tag der Frankfurter Buchmesse stellte Mario Adorf vor begeisterten Publikum sein neues Hörbuch "Alexander Granach - Da geht ein Mensch", auf dem "Blauen Sofa" vor. Das Interview wurde live im ZDF übertragen.

    Das Interview ist in der "ZDF Mediathek" zu sehen.


    Neues Hörbuch produziert und gelesen von Mario Adorf

    Granachs triumphale deutsche Theater- und Filmkarriere, die ihn mit Größen wie Max Reinhardt und Elisabeth Bergner zusammenführte, fand 1933 jäh ein Ende. Doch seine im amerikanischen Exil geschriebene Autobiografie »Da geht ein Mensch« wurde nach dem Krieg zum Klassiker. »Es ist heiter, traurig, ergreifend, das Zwerchfell erschütternd, belehrend, bereichernd, beglückend. Im besten Sinne das Buch eines großen Schauspielers«, schrieb Lion Feuchtwanger. »Ein Buch, mit dem man leben möchte« (Peter Härtling). Von Mario Adorf neu interpretiert, liegt es jetzt erstmals als Hörbuch vor.

    Mario Adorf Granach

    Ein Trauerglück

    Glücksfall eines Hörbuchs. Wer kennt nicht die inzwischen allzu vielen Produktionen, bei denen für einen schönen Text ein nur vermeintlich guter (aber berühmter) Sprecher gesucht wird. Geht nicht immer gut, leider. Umso mehr zu loben; Mario Adorf liest Alexander Granach. Adorf kennt jeder. Aber Granach? Der Kerl wurde 1890 geboren als Jessaja Szaijko Gronich im Geniewinkel der altösterreichischen Monarchie. In Galazien, wo Polen, Ukrainer, Deutsche, Österreicher, Juden und Christen mehr oder weniger friedlich zusammenleben. Der kleine Gronich ist das achte von viel mehr noch folgenden Kindern. Die zum Tod erschöpfte Mama muss Knoblauch und Zwiebeln verstecken, sonst frisst die Kinderschar das Gehöft leer.

    Und dieses Kerlchen wird als Alexander Granach einer der großen Schauspieler, nicht nur der Weimarer Republik, sondern bald auch der Welt (mit Greta Garbo in Ninotschka). Eine der abenteuerlichsten Künstlergeschichten des zwanzigsten Jahrhunderts, bis hin zur Operation, in der sich der früher als Bäcker tätige Granach seine krummen Beine brechen lässt, um als einer der großen Schauspieler auch optisch Erfolg zu haben. Granach war ein großer Erzähler. Sein Lebensbericht kann es mit ziemlich allen Autobiografien der Romanciers des Jahrhunders aufnehmen. Und nun liest dies alles noch ein Schauspielkollege nein, nicht "raunend", wie so gern getönt wird, sondern silbengenau treu, mit einem aufmüpfigen Ton für die erfolgreichen Kapitel. Vor allem aber mit dem hier notwendigen Klang für den Leben, Zeit, Welt erklärenden tragikomischen Tränenjubel eines Trauerglücks.

    Rolf Michaelis, Die Zeit


    Rezension zu neuem Hörbuch

    Hörbuchrezension aus der WDR 3 Radiosendung "Passagen" vom 11.09.2008 zu Alexander Granach "Da geht ein Mensch"

    Rezension als PDF zum Download


    mehr Infos


    Mario Adorf als Gast bei der BURDA LIVE in Offenburg

    In den Burda Medien Park Verlagen in Offenburg stellte Mario Adorf am 11.07.2008 sein neues Hörbuch 'Da geht ein Mensch' vor. Es ist die Autobiographie des Schauspielers Alexander Granach die im September erstmals als Hörbuch erscheinen wird.

    Alexander Granachs große Theater- und Filmkarriere nahm 1933 ein jähes Ende, im amerikanischen Exil schrieb der jüdische Schauspieler, seine Autobiographie die zu den Klassikern der Weltliteratur zählt.

    Die Autobiografie ist für Mario Adorf "eine der schönsten, ergreifendsten, aber auch humorvollsten Schauspielerbiografien, die es je gegeben hat".




    MS EUROPA feiert „Gala des deutschen Films" in Cannes

    Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes: Am 23. Mai findet an Bord der EUROPA, dem Flaggschiff von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, die erste „Gala des deutschen Films" auf See statt. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Filmakademie erwartet die Gäste der EUROPA ein rauschendes Fest der Extraklasse mit vielen prominenten Schauspielern und Filmschaffenden vor der nächtlichen Kulisse der Croisette.

    Sönke Wortmann, Mario Adorf, Senta Berger, Hannelore Elsner, Armin Rohde und Natalia Wörner sind nur einige der bekannten Namen auf der Gästeliste des Kreuzfahrtschiffs. In Kooperation mit der Deutschen Filmakademie werden während der Gala Filmrequisiten der anwesenden Schauspieler und andere attraktive Preise versteigert. Der Erlös kommt dem deutschen Filmnachwuchspreis „First Steps" zugute. Ein großes Feuerwerk krönt schließlich den Abend an der Cote d’Azur.


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