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    Unterstützung für das Deutsche Filmmuseum, Frankfurt

    Jim Rakete fotografiert Mario Adorf für Spendenplakate
    Volker Schlöndorff trägt seine Blechtrommel, Nora Tschirner hat einen Keinohrhasen im Dekolleté, und Hardy Krüger hält die 16-Millimeter-Kamera. Seit gestern sind sie auf Plakaten zu sehen, die für „Mehr Raum für den Film“ werben. Der international bekannte Fotograf Jim Rakete wird noch bis zum Frühjahr 2011, wenn das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt nach einem vollständigen Umbau wiedereröffnet werden soll, Freunde des Hauses für eine Plakataktion fotografieren. Nicht irgendwelche Freunde, sondern Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Filmschaffende, die zum Spenden animieren sollen.
    Es kommt also umso gelegener, dass Rakete immer mehr Freunde des Filmmuseums ausmacht. Die jüngste Zusage stammt von Mario Adorf.
    Aber auch mit Michael Ballhaus, Julia Jentsch, Senta Berger, Götz George und Til Schweiger wurden und werden Aufnahmen gemacht. In regelmäßigen Abständen werden neue Motive plakatiert, viele der Requisiten aus ihren Filmen, mit denen die prominenten Helfer fotografiert werden, stammen aus den Archiven des Museums.
    Auch Rakete, der dem Museum seine Arbeit schenkt, ist zu einem Freund des Hauses geworden. Nach seinen Porträts „1/8 sec.“ 2008/09, die Rakete mit einer eindrucksvollen Gesprächsreihe begleitet hatte, soll nun gegen Ende dieses Jahres aus den Spenden-Porträts eine Rakete-Ausstellung in Frankfurt und Berlin werden. Danach sollen die Fotografien signiert zugunsten des Neubaus verkauft werden.


    Jahres-Pressekonferenz der ARD

    „Der letzte Patriarch“ – Ausstrahlung zum 80. Geburtstag von Mario Adorf
    Die ARD feiert in diesem Jahr: 40 Jahre "Tatort"-Krimi, zehn Jahre "Debüt im Ersten" und 25 Jahre "Lindenstraße" und nicht zuletzt: 60 Jahre Das Erste.

    Vergangene Woche stellte die ARD-Koordination Fernsehfilm gemeinsam mit der ARD Degeto im Hotel Hafen Hamburg ihre Film-Höhepunkte bei der Jahres-Pressekonferenz vor.

    Die ARD Degeto, die über 30 Prozent zum Programm des Ersten beiträgt, liefert Produktionen wie die Henning-Mankell-Verfilmung "Kennedys Hirn" mit Iris Berben, die Familiensaga "Der letzte Patriarch" mit Mario Adorf sowie Ende des Jahres "Laconia", die zeitgeschichtliche Verfilmung einer dramatischen Rettungsaktion während des Zweiten Weltkriegs.

    Der eigens für Mario Adorf geschriebene 2-Teiler „Der letzte Patriarch“ wird rund um seinen 80. Geburtstag ausgestrahlt.


    “Das Geheimnis der Wale” im ZDF

    Mit einem aufwendig gestalteten und herausragend besetzten zweiteiligen Film vor dem Hintergrund des Walschutzes eröffnet das ZDF am 3. und 4. Januar zur „Primetime“ das Fernsehjahr. In den Hauptrollen spielen Veronica Ferres, Alicia von Rittberg, Christopher Lambert und Mario Adorf.
    Weil eine Fünfzehnjährige im Großstadtsumpf zu versinken droht, reist deren arbeitslose Mutter kurzentschlossen nach Neuseeland, wo ihr Vater als Walforscher tätig ist. Die Beteiligten geraten in das Spannungsfeld zwischen den Ansprüchen der Gasindustrie und Umweltschutz. Hier aufopferungsbereite Umweltschützer – dort ein skrupelloser Weltkonzern.
    Die Produktionsfirma teamWorx und ihr Regisseur Philipp Kadelbach haben diesen spannenden Zweiteiler in Szene gesetzt.



    Mario Adorf beendet mit der "Italienischen Reise" ein ereignisreiches Jahr

    Zum Jahresende von 2009, ein Jahr das mit interessanten Dreharbeiten und einem umfangreichen Terminkalender für Mario Adorf bestückt war, kam er mit einem eigens zusammengestellten Programm für zwei ausgesuchte Termine nach Halle/Saale und Bad Kissingen. Vor ausverkauften Häusern (Opernhaus Halle / Max-Littmann-Saal des Bad Kissinger Regentenbau) begeisterte er einmal mehr das Publikum. Das musikalische Leseprogramm beinhaltete Texte von Johann Wolfgang von Goethe, Luigi Malerba, Italo Calvino, Luciano de Crescenzo und Mario Adorf. Die Musik wurde präsentiert von Guiseppe del Duca und seinem Ensemble. Nachstehend die Kritik der "Main-Post" zu dem Abend:

    Mario Adorf und die Heiterkeit des südländischen Lebens
    Der beliebte Schauspieler lud beim Kissinger Winterzauber zur literarischen Reise in seine zweite Heimat Italien ein

    Foto: Ursula Lippold

    Im Land, wo die Zitronen blühen, lebt er seit über 40 Jahren. Seine Zuneigung zu Menschen, Musik und Literatur Italiens spürt man in jedem Satz, mit dem Mario Adorf seine Zuhörer an die Heiterkeit südlichen Lebens heranführt. Zu einer „italienischen Reise“ hat der Schauspieler eingeladen und den Max-Littmann-Saal im Bad Kissinger Regentenbau gut gefüllt. Über der in Rot und Orange warm ausgeleuchteten Bühne versinkt die Sonne im Golf von Sorrent – ein strahlendes Stimmungsbild zur einleitenden Erinnerung an Enrico Caruso.
    Goethes lebensnahe Beobachtungen, die er in seiner „Italienreise“ mit so viel Enthusiasmus und teils sehnsüchtiger Idealisierung kommentiert, begleiten den Abend, dominieren ihn aber nicht. Adorf lässt den Dichterfürsten über das „Schlaraffenleben“ und die kindlich anmutende Fröhlichkeit unter freiem Himmel schwärmen – erlebt in Rovereto, „wo Italien beginnt“. Hier kommt passend Giuseppe del Duca ins heitere Spiel. Der frische Tenor glänzt mit einer Don-Giovanni-Arie („Deh, vieni alla Finestra“) und verleiht den abwechslungsreichen zwei Stunden mit seiner vollen Stimme südlichen Charme.

    Del Ducas gefühlvoller Vortrag „Roma nun fa la Stupida stasera“ aus der musikalischen Komödie „Rugantino“, seit Beginn der 60er Jahre ein Renner auf Italiens Bühnen, bringt das Publikum dem Mittelpunkt der antiken Welt näher. Goethe fühlt sich „vom Bedeutenden bedrängt“ und Mario Adorf nach dem Kauf einer Wohnung in Rom etwas unwohl. Die Fabulierkunst des fast Achtzigjährigen und seine schauspielerische Präsenz beeindrucken in dem aus eigener Feder stammenden „Menschenfreund“ besonders: Sein Gespräch mit dem neapolitanischen Maestro der Alarmanlagen, der auch noch fürsorglich an die römischen Diebe denkt, ist purer Hörgenuss.

    Zeitgenössische Autoren ziehen mit auf der literarischen Traumreise. Der Schelm in Adorf blitzt auf, wenn er Luigi Malerbas groteske Satire über den „Anarchisten und Rebell Mozziconi“ vorträgt, der sein Haus zum Fenster hinaus wirft. Viel Beifall für einen beschwingten Abend mit zarten Mandolinen- und Gitarrenklängen, dem ein mitreißendes „Volare“ den passenden Abschluss bereitet.
    Quelle: www.mainpost.de


    Spielfilm: Mario Adorf macht Sat.1 glücklich

    "Es ist ein Elch entsprungen" hatte mehr Zuschauer als "Dr. House". 
    Am Dienstag (8.12.2009) strahlte Sat.1 die Produktion "Es ist ein Elch entsprungen" aus. Der Film mit Mario Adorf aus dem Jahr 2005 wurde nun auch in 2009 ein großer Quotenerfolg.
    15,5 Prozent Marktanteil hat man bei den "Werberelevanten" gemessen – sogar einige Erstausstrahlungen am Spielfilm-Dienstag hatten in diesem Jahr in Sat.1 nicht so hohe Werte. Insgesamt lockte Adorf 3,93 Millionen Bundesbürger ab drei Jahren vor die Fernsehgeräte und schaffte etwas, das man kaum für möglich gehalten hat. Der Film hatte mehr Zuschauer als "Dr. House".


    Mario Adorf ist Ehrengast beim „Filmz – Festival“ in Mainz

    Am 27. November 2009  wird Mario Adorf, der gerade in Singapur angekommen ist, um zu weiterführenden Dreharbeiten für den ARD-Zweiteiler „Der letzte Patriarch“ vor der Kamera zu stehen, nach Mainz kommen.
    Die diesjährige «Rückblende»-Reihe des Festival wird nämlich dem großen Schauspieler gewidmet.  Damit werde einer der bekanntesten deutschen Schauspieler als Ehrengast anwesend sein, sagte Kulturdezernent Peter Krawietz am Montag in Mainz. Über all die Jahre habe Adorf enge Verbindungen nach Mainz gehabt und die Stadt auch nach seinem Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität mehrmals besucht.
    Der Ausrichter des Festivals, der Verein Brainstream, ehrt mit der «Rückblende» jährlich Filmschaffende, die sich in besonderem Maße um den deutschen Film verdient gemacht haben. Mit der Vorführung von sechs Filmen aus den Jahren 1957 bis 2002 lässt «Filmz» auf dem Festival in diesem Jahr das Schauspielerleben von Adorf Revue passieren. Neben den Filmvorführungen soll unter anderem auch eine Lesung sowie eine Kinogala stattfinden.
    In den vergangenen Jahren wurden unter anderen die Regisseure Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta und Roland Klick mit der «Filmz-Rückblende» geehrt. Der Eröffnungsfilm des «Filmz»-Festivals wird am 24. November gezeigt. Das Festival endet dann am 29. November mit einem Kurzfilmwettbewerb. Erstmalig ist die Landeshauptstadt Mainz in diesem Jahr offizieller Veranstalter des Kulturevents.


    Festakt zum Jubiläum der „Blechtrommel“ ein großer Erfolg

    "Es war einmal ein Musiker, der hieß Meyn und konnte ganz wunderschön Trompete blasen ..." Als Günter Grass und Mario Adorf, der Alfred Matzerath in Volker Schlöndorffs Roman-Verfilmung, das Kapitel "Glaube, Liebe, Hoffnung" lasen, hatte die Feier zum 50. Geburtstag der "Blechtrommel" im Theater Lübeck ihren Höhepunkt erreicht. Am Sonntagmorgen war das Haus fast bis auf den letzten Platz besetzt.

    Dieser Ausschnitt unterstrich, was Julia Franck gemeint hatte, als sie sagte, der Roman sei «komisch und grausam, lustig und lüstern», er lasse den Leser in den Abgrund deutscher Geschichte blicken.

    Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) erinnerte daran, dass «Die Blechtrommel» 1959 in eine Stimmung der Restauration und der Verdrängung hineingeplatzt sei. Grass habe nach dem Zweiten Weltkrieg der deutschen Literatur wieder zu Weltgeltung verholfen. An Grass gewandt sagte Schröder: «15 Jahre nach Ende der Barbarei hast Du der Welt gezeigt, dass nicht nur der Tod ein Meister aus Deutschland ist.»

    Vor dem Festakt hatte Günter Grass Schröder, Adorf und andere Ehrengäste bereits durch die Jubiläumsausstellung im Günter Grass-Haus geführt. Mit vielen, zum Teil bislang noch nie öffentlich gezeigten Exponaten beleuchtet sie die Entstehungsgeschichte, die Schauplätze und die Inspirationsorte des Romans und vermittelt die Atmosphäre der Entstehungszeit und der 1920er und 1930er Jahre, in denen der Roman spielt. Die Ausstellung «Ein Buch schreibt Geschichte. 50 Jahre "Die Blechtrommel"» ist bis zum 31. Januar 2010 im Günter Grass-Haus zu sehen.
     



    Mario Adorf liest zum 50. Geburtstag der „Blechtrommel“ in Lübeck

    Zum 50. Jahrestag des Erscheinens von Günter Grass' Debütroman "Die Blechtrommel" widmet das Lübecker Grass-Haus dem Buch und seiner Geschichte eine große Sonderausstellung. Gezeigt werden Fotos, Zeichnungen, Manuskripte und Entwürfe, die die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Werkes dokumentieren. Die Ausstellung wird am Sonntag, den 13. September, mit einem Festakt im Theater Lübeck eröffnet. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur werden Mario Adorf und Günter Grass aus dem Roman lesen. Bei der Vergabe des Literaturnobelpreises an Grass würdigte das Komitee 1999 "Die Blechtrommel" als "Wiedergeburt des deutschen Romans". Mario Adorf spielte 1978 in der gleichnamigen Roman-Verfilmung (Regisseur Volker Schlöndorff) die Rolle des Alfred Matzerath, für die er den Bundesfilmpreis erhielt.

    Weitere Informationen



    Erste Pressekonferenz für „Der letzte Patriarch“ am 79. Geburtstag von Mario Adorf

    Eine Schaar von Pressefotografen und eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Medien-Vertretern ließen es sich nehmen, am 8. September zur „Auftaktpressekonferenz“ nach Lübeck zu kommen.

    „Ganz nebenbei“ war es natürlich auch der 79. Geburtstag des Hauptdarstellers, der im Mittelpunkt des Interesses stand.  Der Geschäftsführer der „DEGETO“ Hans-Wolfgang Jurgan sowie der Produzent Norbert Sauer (Geschäftsleitung UFA Film- und Frensehproduktion) überreichten dem Geburtstagskind passend zu seiner Rolle eine Spezial-Marzipantorte mit dem Konterfei des Schauspielers.

    In den diversen Interviews mit den Pressevertretern erfuhr man dann mehr über den 2-Teiler. 

    In dreijähriger Drehbucharbeit hat die Autorin Brigitte Blobel die Figur für Adorf erschaffen. Das sei ganz leicht gewesen, sie habe einfach stets den «Bellheim» vor sich gesehen, erklärte sie. Die Endfassung des Drehbuchs erstand dann in enger Abstimmung mit der UFA-Produzentin Michaela Nix. 

    Für Adorf ist das Reizvolle an der Titelrolle, dass Hansen im Gegensatz zu „Bellheim“  nicht unfehlbar ist:  Hansen kann auch mal ein charmanter Kotzbrocken und Stinkstiefel sein», beschrieb er die zweischneidige Rolle. Darüber hinaus erkenne Hansen am Ende seines Lebens, dass er Fehler gemacht hat, und durchlaufe einen Lernprozess.

    Adorf selbst fühlt sich sehr wohl inmitten der Produktion, die am 25. August begonnen hat. Es gebe ihm Mut und Kraft, die insgesamt 48 Drehtage im In- und Ausland zu stemmen, sagte er. «Und wer weiß, vielleicht werden ja künftig mehr Rollen speziell für mich geschrieben» schmunzelte der Schauspieler, der «alles, was süß ist, liebt»..

    Die Ausstrahlung von «Der letzte Patriarch» unter der Regie von Michael Steinke («Ein starkes Team») ist für Herbst 2010 geplant - anlässlich des 80. Geburtstags von Adorf. Dafür hat der Fernsehsender  Hans-Wolfgang Jurgan zufolge «ein ungewöhnlich hohes Budget» ausgegeben, «deutlich mehr, als sonst für einen Film in der Primetime».


    Drehstart für "Der letzte Patriarch" mit Mario Adorf

    Gedreht wird bis Mitte November in Hamburg, Lübeck, Shanghai und Singapur. In der aufwendigen Produktion der ARD und UFA spielt Mario Adorf den Chef des Marzipan-Traditionsunternehmens "Hansen" (Konrad Hansen).
    Im Mittelpunkt der Familien-Saga steht ein geheimnisvolles Päkchen mit einem Plagiat des "Hansen-Marzipans", das das ganze Hansen-Imperium ins Wanken bringen könnte. Im Zuge der Recherchen kommen längst vergrabene Familiengeschichten ans Licht. Neben Mario Adorf wirken u.a.noch Hannelore Elsner, Ursula Karven und Max Urlacher in dem geplanten Zweiteiler mit.
    Zur Zeit wird in Lübeck gedreht. Hier findet auch am 8. September eine Pressekonferenz der ARD zu den Dreharbeiten statt.
     


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