Mario Adorf Ausstellung in der Akademie der Künste
Am Mittwoch, den 1. Februar 2012 wird unter Teilnahme von Mario Adorf in der Akademie der Künste in Berlin eine Ausstellung über sein filmisches Schaffen eröffnet, die bis zum April laufen wird.
Auszüge aus dem offiziellen Pressetext zur Ausstellung: Mario Adorf ist einer der profiliertesten deutschen Schauspieler, ein Charakterdarsteller und Star des europäischen Films. Ob Schurke, Dandy, Patriarch – Adorf ist in vielen Rollen zuhause. Die Ausstellung im Akademie-Gebäude am Pariser Platz zeigt, wie facettenreich er spielte, in internationalen Produktionen, im Neuen Deutschen Film, in seinen großen TV-Mehrteilern. Neben Filmausschnitten sind erstmals aus Mario Adorfs umfangreichem privaten Archiv Fotos, Rollenbücher, Dokumente, Briefe, Manuskripte und Kritiken zu sehen. Die Ausstellung nähert sich thematisch dem Kosmos Mario Adorf und zeichnet anhand seiner beeindruckenden knapp sechzigjährigen Schauspielkarriere auch wichtige Kapitel der europäischen Filmgeschichte nach. Eine Besonderheit bildet eine Auswahl aus über 3500 bislang unveröffentlichten Dias, die Mario Adorf in den 1960er Jahren während der Dreharbeiten von Schauspielern, vom Set und von der Umgebung der Drehorte gemacht hat. Mario Adorf hat 2009 sein Archiv der Akademie der Künste geschenkt. Mehrere Tausend Fotos zu seinen etwa 60 Theater- und über 220 Filmrollen sowie Rollenbücher mit detaillierten Anmerkungen vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt der von ihm dargestellten Figuren und von seiner intensiven Auseinandersetzung mit den jeweiligen Rollen.
Mario Adorf erhält den „Best Human Brand Lifework Award“
Am 23. November hat die Brandamazing:Markenberatung in Düsseldorf erstmals die "Best Human Brands Awards" verliehen. Nachhaltige Marken-Persönlichkeiten, die für ihr vorbildhaftes Handeln ausgezeichnet wurden, waren die Moderatorin Ina Müller, die Tennisspielerin Andrea Petkovic, der Schauspieler Mario Adorf und der Liqui Moly-Chef Ernst Prost. 250 Gäste nahmen an der Verleihung im Van der Valk Airporthotel teil. Die Begründung der Jury für die Verleihung des Preises an Mario Adorf war ebenso schlicht wie überzeugend: „Mehr Marke geht nicht“. Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Simon, Chairman von Simon-Kucher & Partners, Schirmherr der Veranstaltung und zugleich Laudator für Mario Adorf, betonte: "Starke Persönlichkeitsmarken sind so wichtig wie die markenstarker Unternehmen und Organisationen: Es sind die Menschen, die vorausgehen. Einige unter ihnen geben uns dabei besonderen Halt, in unsteter Zeit. Sie machen Mut und sind uns wahre Vorbilder. Wer sich den wirklich wichtigen Aufgaben in unserer Gesellschaft derart widmet und sie so substanziell wie nachhaltig löst, hat eine Auszeichnung verdient.
Foto: Stefan Hobmaier
Mario Adorf zu Dreharbeiten in Dortmund
Noch bis zum 21. November laufen die Dreharbeiten für den Kinofilm „Lonely U“ in Dortmund. Für die beiden Hauptdarsteller Fritzi Haberlandt und Mario Adorf ein ungewöhnlich intensives Arbeitspensum, handelt es sich hierbei doch um die Geschichte zweier Menschen, die eine Nacht in einem Hotel „mit Reden“ verbringen. Die Nachwuchs-Autorin Ada (Fritzi Haberlandt) und der in die Jahre gekommene Leinwandstar Nino (Mario Adorf) lernen sich bei einer Lesung in einer Buchhandlung kennen und treffen im Hotel wieder aufeinander. Eigentlich ist Ada von dem alten Star und seinen Allüren genervt. Aber nachts in der Hotelbar nimmt das Schicksal seinen Lauf. "Lonely U" wird unter der Regie von Lola Randl im Unique Hotel Dortmund gedreht. Lola Rendl hatte sich im Frühsommer dieses Jahres bereits für die Regie des Kinofilms „Die Erfindung der Liebe“ verantwortlich gezeichnet, der durch den tragischen Tod der Darstellerin Maria Kwiatkowsky bisher noch nicht fertiggestellt werden konnte.
Mario Adorf ist Botschafter von Widex
Als Unternehmensbotschafter der Widex Hörgeräte GmbH hatte Mario Adorf bereits im vergangen Jahr in einem vielbeachteten TV-Spot Menschen ermutigt, ihr Gehör prüfen zu lassen. Jetzt feiert ein neuer TV-Spot Premiere, der ebenfalls aus der Feder von Mario Adorf stammt. Die Idee für den Spot führte dazu, dass er seinen langjährigen Freund Pierre Brice als Kollege verpflichtete. Die beiden standen bereits schon einmal vor über 40 Jahren vor der Kamera: Für Winnetou I. Mario Adorf spielte damals den Schurken Santer, der Winnetous Schwester Nscho-tschi tötete. Nun ist das Kriegsbeil begraben und die beiden sind wieder vor der Kamera vereint. Im Spot gehen die beiden an einem Strand von Saint Tropez spazieren. Auf die Frage von Mario Adorf, ob Pierre Brice die Rufe der vorbeiziehenden Möwen hört, erntet er nur einen fragenden Blick. Daraufhin steckt ihm sein Schauspielkollege ein Hörgerät von Widex ins Ohr, „denn Winnetou muß schließlich besonders gut hören“ ! Und siehe da: „C´est Magnifique“. Die Szene, die die beiden beliebten Schauspieler darstellen, zeigt, welcher Gewinn an Lebensfreude mit dem wiedergewonnenen, besseren Hören verbunden ist.
Mario Adorf besucht Charity Veranstaltung in Saint-Tropez
Er liebt die Sommersonne von St. Tropez, aber nicht unbedingt die Sommerfeste. Trotzdem sprang Mario Adorf (80) über seinen Schatten und tauchte ins Nachtleben an der Cote D´ Azur ein. Im Garten des Künstlers Stefan Szczesny besuchte er, sowie weitere 250 Gäste die Charity-Veranstaltung "Summer Night Happening", um für das Sheba Medical Center zu spenden - das größte medizinische Zentrum im Nahen Osten, das Patienten unabhängig von Herkunft, Nationalität und Religion behandelt. Zusammengekommen ist der stolze Betrag von 400.000,--€. Die traditionelle Benefizgala fand zum ersten Mal nicht in Monte Carlo statt, sondern am alternativen Sommertummelplatz der VIPs. Auch für Adorf ist St. Tropez ein zweites Zuhause, aber nicht aus Statusgründen: "Meine Frau und ich verbringen immer den Sommer hier, es ist ihre Geburtsstadt. Ich habe es mir also nicht so ausgesucht, fühle mich aber sehr wohl, vor allem wenn man auch die Gelegenheit hat, dem Trubel aus dem Weg zu gehen".
Mario Adorf trauert um seine junge Kollegin
Vor zehn Tagen stand ich mit Maria Kwiatkowsky noch vor der Kamera. Im Bergischen Land drehten wir für den Kinofilm „Die Erfindung der Liebe“ unter der Regie von Lola Randl. Am letzten Donnerstag bekam ich einen Anruf. Meine Rolle war schon abgedreht, und ich zurück in St.-Tropez, als mir ein Mitarbeiter der Produktion mitteilte, dass Maria tot ist. Ich konnte erst einmal gar nichts sagen, war vollkommen fassungslos. Nichts hatte in meinen Augen darauf hingedeutet, dass Maria ein Problem haben könnte, gleich welcher Art. 26 Jahre alt ist sie nur geworden, das ist tragisch. Ihr früher Tod wirft viele Fragen auf. Ich habe Maria sehr gemocht. Sie war eine lustige junge Frau, irgendwie immer gut drauf. In einer Szene bat uns die Regisseurin, zu improvisieren, uns gegenseitig Witze zu erzählen. Maria hatte sofort welche parat, Blondinenwitze! Ich habe mich schlapp gelacht. Dann setzte sie sich auf eine Kante, hinter ihr ging es fünf Meter in die Tiefe. Ich erschrak, packte sie und sagte: „Mensch Mädchen, fall mir da nicht runter!“ Maria hatte eine vollkommen unbekümmerte Art, aber sie war auch ein wenig durchgeknallt, so nennt man das heute bei den jungen Leuten. Und manchmal ein bisschen zu verrückt, wie kreative Menschen eben sind. Maria war keine Schönheit im klassischen Sinn, sie war ein Typ, und das ist doch viel interessanter. Klein und zierlich zwar, aber voller Energie. Unglaublich charaktervoll. Eigenbrötlerisch, schräg, aber eines war sie gewiss nicht: durchschnittlich. Mir gefiel, dass sie über sich selbst gut lachen konnte. Sie war kein 08/15-Mädchen, sie war durch und durch besonders. Und natürlich eine der begabtesten Nachwuchs-Schauspielerinnen, die wir in diesem Land hatten. Im vergangenen Jahr gewann sie die Goldene Kamera, in unserem gemeinsamen Film spielte sie die Hauptrolle. Ich bin mir sicher, er wäre für Maria ein ganz großer Erfolg geworden. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass an den Gerüchten, die sich über die Ursache ihres Todes verbreiten, etwas dran ist. Auch letzte Woche machte sie einen zufriedenen Eindruck. Andererseits sieht man ja auch nicht immer gleich alles, was die jungen Menschen beschäftigt. Maria hätte noch zwölf Tage zu drehen gehabt. Natürlich ist der Verlust für ihre Familie und ihre engsten Freunde am schlimmsten. Aber er ist auch für alle anderen schlimm, die übrig bleiben. Für ihre Filmkollegen zum Beispiel. Alle stehen jetzt vor dem Nichts; Maria ist nicht zu ersetzen. Quelle: www.bild.de
Mario Adorf kommt zu Dreharbeiten nach Köln
Seit Anfang des Monats steht Mario Adorf für den Kinofilm "Die Erfindung der Liebe" von Lola Randl vor der Kamera. In der charmanten schwarzen Komödie stehen ihm unter anderem Sunnyi Melles, Maria Kwiatkowski und Blixa Bargeld von der früheren Kultband "Einstürzende Neubauten" zur Seite. Gedreht wird zur Zeit noch in Luxemburg und Köln, im Laufe dieser Woche werden jedoch auch Vorbereitungen für einen kurzen Dreh in Leichlingen getroffen. Für Adorf ist es eine Art Rückkehr in die Nähe seiner einstigen Heimat, denn der in Zürich geborene Schauspieler wuchs in Mayen in der Eifel auf.
Mario Adorf besuchte mit seiner Frau Monique die 61. Berlinale
Zahlreiche Einladungen und Gespräche für zukünftige Filmprojekte haben Mario Adorf veranlasst nach Berlin zu reisen. Am 15.02.2011 fand im Kant Kino eine Vorpremiere des St. Pauli Films "Gegengerade - Niemand siegt am Millerntor" statt.
Mario Adorf beendet sein „rundes Jahr“ mit großer TV-Präsenz
Vor zwei Wochen war er noch Gast bei den „ZDF-Vorlesern“, am Sonntag Morgen lud ihn Helmut Markwort zum BR-Stammtisch ein und gestern Abend dann sein gemeinsamer Auftritt mit Iris Berben bei Gottschalks „Menschen 2010“. Nachdem Mario Adorf es vermieden hatte, sich rund um seinen 80. Geburtstag zu sehr im Fernsehen feiern zu lassen, kam er jetzt zum Jahresende doch nicht umhin, einige TV-Angebote wahrzunehmen. Zusammen mit Iris Berben und Thomas Gottschalk (die beide dieses Jahr 60 wurden), brachten die drei genau 200 Jahre „gelebte Film- und TV Kultur“ auf die „Menschen 2010“ Couch. Wie sehr Mario Adorf in jedes Format passt, konnte man anhand der drei Sendungen ausmachen. Bei den „Vorlesern“ bestach er durch großes literarisches Wissen und noch aus der Schulzeit abrufbaren Latein-Zitaten, den „Sonntags-Stammtisch“ bereicherte er vor allem beim Thema „Wetten, daß ? - Unfall“ mit eigenen Erfahrungen aus dem Theater und einer klaren Meinung zum Abbruch der Sendung, um dann bei „Menschen 2010“ als schlagfertiger Show-Gast an der Seite von Iris Berben zu glänzen. Auf sein immer noch fülliges Haar angesprochen, gab er das Kompliment direkt an Gottschalk zurück, im Sinne von „na, darüber können wir uns ja Beide nicht beschweren“. Spätestens die Einspieler mit Filmausschnitten von Iris Berben und Mario Adorf machten deutlich, warum sie als die beliebtesten und sogleich bekanntesten Schauspieler Deutschlands gelten. Dass Sie darüber hinaus auch eng befreundet sind, zeigte ein von Iris Berben extra für Mario Adorf eingespieltes Geburtstagsständchen mit dem Titel „Du bist von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“. Abgerundet werden Mario Adorf´s TV-Auftritte am Dienstag, den 14.12.2010 als Gast bei Markus Lanz im ZDF.
Mario Adorf jetzt Ehrendoktor der Johannes Gutenberg Universität Mainz
Am 19.11.2010 , um 11.45h war es soweit: Der Präsident der Universität Mainz Prof. Dr. Georg Kausch verlieh Mario Adorf den Doktortitel honoris causa. Voraus gingen Grußworte des Präsidenten, sowie eine beeindruckende, frei gehaltene, Rede des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck. Die Laudatio für den Geehrten hielt Volker Schlöndorff, mit dem Adorf u.a. Filme wie „Die Blechtrommel“ und „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ drehte.
Aus den zahlreichen Pressemeldungen, nachstehend ein Bericht der Frankfurter Rundschau über die Verleihung:
Mario Adorf fürs Lebenswerk ausgezeichnet Die Hochschule würdigte das „beeindruckende Lebenswerk“ des 80-Jährigen. In Mainz hatte er damals sein Studium begonnen und die ersten Schauspielerfahrungen gemacht. Es war ist noch nichts passiert, trotzdem gibt es schon stehenden Applaus. Als Mario Adorf das Atrium maximum der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz betritt, klatschen die Gäste gebührend. Die Blitzlichter blitzen ununterbrochen. Eine feierliche Stunde später ist der Schauspieler Maria Adorf "Dr. honoris causa Mario Adorf" - so ernannt von Uni-Präsident Georg Krausch. Der Geehrte selbst erklärt, wie es zu einem Doktortitel kommen konnte - hatte er doch einst nach fünf Semestern ohne Abschluss das Studium in Mainz aufgegeben: Vor sechzig Jahren war Adorf, in Mayen in der Eifel aufgewachsen, mit dem Zug in Mainz angekommen. Zunächst ohne genaue Studienpläne belegte er schließlich die Vorlesungen an der philosophischen Fakultät in der damals erst kurz zuvor eröffneten Uni. Den amüsierten Zuhörern im Saal erzählte er von allerhand - von Camus bis von der Vogelweide. Vom Boxen um die Universitätsmeisterschaft - und von seinen ersten Bühnenauftritten im Studententheater. "Es war eine baföglose, von Hunger geplagte, schöne Zeit." Alles Gelernte sei für seine spätere Laufbahn wichtig gewesen und habe ihm einen spürbaren Vorsprung gegenüber anderen Schauspielern verschafft. Wenn der 80-Jährige zur Erklärung seines Ehrendoktortitels "die Vergangenheit bemüht", ist das interessant und vor allem unterhaltsam. So kennt ihn auch sein Laudator, Regisseur Volker Schlöndorff, der ihn als "Professor aller Akademien des Unernstes" bezeichnete. 35 Jahre haben sie zusammengearbeitet, berühmt wurden sie beide mit der Blechtrommel 1979. Adorf spielte darin Alfred Matzerath. Es geht nicht ums Ego, sondern ums Gelingen eines Filmes. Nach viele Anekdoten über den neuen Ehrendoktor wurde Schlöndorff letztlich ernst - mit einer "Diagnose zu deinem Doktor": "Mario Adorf will in Sie eindringen, damit Sie von ihm besessen werden und die Welt so empfinden, wie die Person, die er spielt, empfindet." Dem Ausgezeichneten gehe es nicht um sein Ego als Schauspieler, so Schlöndorff, sondern darum, dass ein guter Film gelingt. Die Auszeichnung der Mainzer Universität ehrt Adorfs Lebenswerk, das hier und in Europa Filmgeschichte schrieb. Die Universitätsleitung betont, dass die künstlerische Entwicklung Adorfs hier seinen Ausgang nahm. "Mario Adorf hat als Schauspieler beigetragen dazu, dass wir Menschen etwas besser verstehen", heißt es in der universitären Würdigung des Filmwissenschaftlers Bernd Kiefer. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) rühmte Adorf als eine herausragende Persönlichkeit, für die "Heimatgefühl nichts Einengendes, sondern etwas Basisschaffendes und Weltoffenes" sei. Adorf will seiner Alma Mater und seiner Heimat weiter verbunden bleiben, "in der Zeit, die mir noch bleibt." Er, der "Spezialist für die Darstellung des Bösen", wie er selbst über sich sagt. Wenn Zeitgenossen die Ehrendoktorwürde verliehen bekommen, "kann ich mich dem Verdacht nicht erwehren, dass es zu einem regelrechten Doktortitel nicht gereicht hat", scherzt Adorf. Doch diesen Titel der Mainzer Uni hat vorher nur einer erhalten: der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing. Quelle: Stefanie Helsper / Frankfurter Rundschau
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Termine
29.01.2012 - 20:15 Uhr Kirschen in Nachbars Garten Das Vierte
01.02.2012 - 00:20 Uhr Fräulein Smillas Gespür für Schnee ARD